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Ein Gespräch über diesen Bericht, etwa 10 Minuten. Text und Stimmen sind maschinell erzeugt. Maßgeblich ist der schriftliche Bericht.

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Befragung und Kulturanalyse

Ein Gang durch die Kultur der Nordlicht Logistik AG

Auf einen Blick

Bei Nordlicht weiß fast jede und jeder, wohin es geht, und Fehler werden gemeldet. Darauf lässt sich bauen.

Zwei Versprechen aus den eigenen Dokumenten kommen im Alltag aber kaum an: dass entscheidet, wer am nächsten dran ist, und dass niemand einen Nachteil hat, der einen eigenen Fehler meldet. Und bei der Anerkennung erleben 7 von 10 ein Muster, über das kein Dokument spricht.

120Gesprächevon 190 Beschäftigten

Danke allen, die sich die Zeit genommen haben, und danke der Nordlicht Logistik AG, dass sie das hören wollte. Der Bericht beschreibt Muster, keine Personen. Er verteilt keine Schuld und fällt kein Urteil.

Losgehen

Der Weg in sieben Fragen

Jede Frage ist ein Kapitel. Es erzählt, was Ihre Dokumente versprechen, was die Befragten erleben und wo es anders ist. Ein Klick führt hin.

  1. 1Warum sind die Leute hier?Es sind die Menschen, die Aufgabe und der Zweck.
  2. 2Wer entscheidet?Auf dem Hof soll entschieden werden. Entschieden wird meist oben.Einseitige PraxisAnspruch kaum erlebtAnspruch im Aufbau
  3. 3Wer wird gesehen?Gleiche Leistung, ungleiche Anerkennung. Und das in allen Bereichen.Widersprüchliche Praxis
  4. 4Wie offen kann man sprechen?Fehler werden gemeldet. Folgenlos bleibt das selten.Gelebter AnspruchAnspruch kaum erlebt
  5. 5Wer hört, was Kunden sagen, und wer ändert etwas?Im Vertrieb kommt fast alles an, im Lager fast nichts.Unterschiede zwischen Gruppen
  6. 6Wie arbeiten die Bereiche zusammen?Wer neu ist, erlebt, dass sich Abläufe ändern. Wer länger da ist, kaum.Anspruch im Aufbau
  7. 7Wissen alle, wohin es geht?Ja. Darauf können Sie bauen.Ungeschriebene Stärke

So lesen Sie den Bericht

Der Unternehmensanspruch beschreibt, was die Nordlicht Logistik AG in ihren Unterlagen oder im Gespräch mit der Geschäftsführung festhält. Der erlebte Alltag beruht auf den Antworten der Beschäftigten.

Jeder Befund ist eine von sieben Arten, wie sich beides zueinander verhält. Die Kapitel erzählen die Befunde, die zusammengehören, und zeigen sie am Ende des Textes mit allen Zahlen.

Sieben Arten von Befunden

Gelebter Anspruch: in Unternehmensunterlagen beschrieben und im Alltag erlebt. Bewahren. eine Station auf diesem Weg

Tippen Sie ein Bild an.

Kapitel 1 von 7 Zurück zum Weg

Warum sind die Leute hier?

Es sind die Menschen, die Aufgabe und der Zweck.

Die meisten sind wegen der Kolleginnen und Kollegen hier (55 %), wegen der Aufgabe selbst (42 %) und wegen des Produkts oder des Zwecks des Unternehmens (40 %). Die Frage nach den Gründen wird nicht gewertet.

Die Gründe unterscheiden sich nach Bereich und Aufgabe. In der Produktion nennen 90 % die Kolleginnen und Kollegen, dort zählt auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes mit 65 %. In der Verwaltung führt die Aufgabe selbst mit 87 %. Unter den Befragten mit Personalverantwortung nennen 63 %, dass sie mitgestalten können.

Auf die offene Frage, was passieren müsste, damit jemand geht, nennen 47 von 130 eine Bedingung. Am häufigsten: die Schichtgestaltung und Einsatzplanung (11), die Beteiligung an Entscheidungen (9) und die Vergütung im Vergleich zu anderen Arbeitgebern (9).

Die Gründe, über alle Antworten
  • Die Kolleginnen und Kollegen (71)55 %
  • Die Aufgabe selbst (55)42 %
  • Das Produkt oder der Zweck des Unternehmens (52)40 %
  • Die Flexibilität bei Zeit und Ort (47)36 %
  • Die Möglichkeit mitzugestalten (22)17 %
  • Die Entwicklungsmöglichkeiten (19)15 %
  • Die Sicherheit des Arbeitsplatzes (13)10 %
  • Die Nähe zum Wohnort (13)10 %

Mehrere Gründe waren möglich, die Anteile ergeben zusammen mehr als 100 %.

Für das Gespräch

Wissen Sie, warum die Leute bleiben, und ist das der Grund, mit dem Sie einstellen?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Einseitige Praxis · Ausbalancieren

Kapitel 2 von 7 Zurück zum Weg

Wer entscheidet?

Auf dem Hof soll entschieden werden. Entschieden wird meist oben.

Auf der Karriereseite wirbt Nordlicht mit einem klaren Satz: Wer auf dem Hof steht und sieht, dass etwas nicht aufgeht, hält nicht Rücksprache über drei Ebenen, sondern löst es. (Karriereseite) Das Leitbild verspricht dasselbe im Kleinen: Wer für eine Aufgabe zuständig ist, kann kleine Verbesserungen im eigenen Bereich selbst umsetzen.

Im Alltag kommt davon wenig an. Eine kleine Verbesserung selbst umsetzen können 13 % der Befragten. Im Bereich Führung / Leitung ist es niemand, in der Produktion sind es 6 %. Ein Problem vor Ort lösen, ohne über mehrere Ebenen zu fragen, gelingt rund drei Fünftel (59 %): in der Verwaltung 77 %, im Bereich Führung / Leitung 90 %.

Acht von zehn (82 %) erleben dagegen, dass vor einer Anschaffung für ihren Bereich die Geschäftsführung zustimmen muss. Auch das steht in den Unternehmensunterlagen, im Rundschreiben der Geschäftsführung: Investitionen ab EUR 2.500: Freigabe durch die Geschäftsführung. (Rundschreiben der Geschäftsführung) Die beiden Sätze ziehen in verschiedene Richtungen, und im Alltag setzt sich die Freigabe durch. Gefragt war nach Anschaffungen allgemein. Ob es dabei um Beträge über 2.500 Euro ging, zeigt die Befragung nicht.

Die Befunde dazu

Ein Verhalten dominiert und drängt andere Ansprüche zurückEinseitige Praxis · Ausbalancieren

Vor Anschaffungen entscheidet die Geschäftsführung

82 %

8 von 10 Befragten (82 %) erleben oft oder fast immer, dass vor einer Anschaffung für ihren Bereich die Geschäftsführung zustimmen muss.

Unternehmensanspruch
„Investitionen ab EUR 2.500: Freigabe durch die Geschäftsführung.“Rundschreiben der Geschäftsführung, Absatz 3
Unterschiede zwischen Gruppen, gleiche Frage
  • Vertrieb / Kundenkontakt16 Antworten94 %
  • Verwaltung / Administration13 Antworten85 %
  • Technik / Entwicklung12 Antworten83 %
  • Logistik / Lager47 Antworten83 %
  • Produktion / Fertigung17 Antworten76 %
  • Führung / Leitung10 Antworten70 %
  • Sonstiges5 Antworten60 %

Strich: Wert über alle Antworten. Blass: Gruppen mit weniger als 10 Antworten. Dort verschiebt eine Person den Wert um mehr als zehn Punkte.

Die Fragen dahinter
82 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft musste vor einer Anschaffung für Ihren Bereich die Geschäftsführung zustimmen?“ · Frage A03 · n = 120
6 %antworten Nie oder SeltenFrage A03 · n = 120

Zurückgedrängt wird: „Wer für eine Aufgabe zuständig ist, kann kleine Verbesserungen im eigenen Bereich selbst umsetzen und wird an Entscheidungen beteiligt, die die tägliche Arbeit betreffen.“ Das erleben 13 % oft oder fast immer.

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 34 %.

Lesehinweis: Führungskräfte sollen in der Regel mehr entscheiden als andere. Der Unterschied zeigt, dass es auch so erlebt wird. Ob er größer ist als vorgesehen, lässt sich nur beurteilen, wenn feststeht, wie viel Spielraum jede Rolle haben soll. Danach fragt der Fragebogen nicht.

„Zuletzt bei einer Umleitung. Die Entscheidung hätte in der Schicht fallen müssen und ist erst am nächsten Tag gefallen, weil niemand sie an sich ziehen wollte.“
Eine Stimme aus den Gesprächen, anonymisiert und freigegeben
Für das Gespräch

Bei welchen Entscheidungen soll die Schicht das letzte Wort haben, und ab wann die Geschäftsführung? Soll der Satz im Leitbild dafür gelten, oder soll er anders lauten?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Widersprüchliche Praxis · Ursachen prüfen

Kapitel 3 von 7 Zurück zum Weg

Wer wird gesehen?

Gleiche Leistung, ungleiche Anerkennung. Und das in allen Bereichen.

Zu Fairness und Anerkennung steht in keinem Dokument von Nordlicht etwas. Gefragt wurde trotzdem, denn diese Fragen gehören in jedem Unternehmen zum Kern der Befragung.

6 von 10 Befragten (62 %) erleben oft oder fast immer den Eindruck, dass ihre Arbeit weniger gesehen wird als vergleichbare Arbeit anderer. 7 von 10 (71 %) erleben selten oder nie, dass für sie nachvollziehbar ist, wonach entschieden wird, wenn Aufgaben vergeben werden, mit denen man sich entwickeln kann. Und 10 % hören von ihrer Führungskraft oft oder fast immer konkret, was an ihrer Arbeit gut ist.

Das betrifft alle Bereiche, die Werte liegen überall nah beieinander. Am deutlichsten sehen es die Führungskräfte selbst. Von den Befragten mit Personalverantwortung erleben 77 % die ungleiche Anerkennung, im Bereich Führung / Leitung 90 %. Knapp sieben von zehn (68 %) sagen, dass es sie bei der Arbeit bremst, wie Aufgaben und Anerkennung verteilt werden.

Der Befund dazu

Nicht in Unternehmensunterlagen beschrieben und gegenläufig zu einem AnspruchWidersprüchliche Praxis · Ursachen prüfen

Gleiche Leistung, ungleiche Anerkennung

71 %

7 von 10 Befragten (71 %) erleben nie oder selten, dass sie es als fair erleben, wie interessante Aufgaben und Entwicklungschancen vergeben werden.

Unternehmensanspruch

Zum Thema Fairness & Anerkennung steht in keinem Ihrer Dokumente etwas.

Unterschiede zwischen Gruppen, gleiche Frage
  • Führung / Leitung10 Antworten90 %
  • Verwaltung / Administration13 Antworten77 %
  • Technik / Entwicklung12 Antworten75 %
  • Produktion / Fertigung17 Antworten71 %
  • Logistik / Lager47 Antworten66 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt16 Antworten63 %
  • Sonstiges5 Antworten80 %

Strich: Wert über alle Antworten. Blass: Gruppen mit weniger als 10 Antworten. Dort verschiebt eine Person den Wert um mehr als zehn Punkte.

Die Fragen dahinter
8 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn interessante Aufgaben oder Entwicklungschancen vergeben werden: Wie oft erleben Sie das als fair?“ · Frage C6.1 · n = 120
10 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn Sie etwas besonders gut gemacht haben: Wie oft wird das wahrgenommen?“ · Frage C6.2 · n = 120
10 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft bekommen Sie von Ihrer Führungskraft Rückmeldung zu Ihrer Arbeit, die Ihnen weiterhilft?“ · Frage F4 · n = 118
14 %antworten Hilft deutlich oder Hilft eher„Wie wirkt sich der Umgang mit Entwicklungschancen und Anerkennung auf Ihre Arbeit aus?“ · Frage B6 · n = 120
68 %antworten Bremst eher oder Bremst deutlichFrage B6 · n = 120
„Wer eine Störung löst, wird gesehen. Wer dafür sorgt, dass keine entsteht, fällt niemandem auf, und das ist auf Dauer der undankbarere Weg.“
Eine Stimme aus den Gesprächen, anonymisiert und freigegeben
Für das Gespräch

Woran sollen Beschäftigte künftig erkennen, wofür bei Nordlicht jemand gesehen wird? Und gehört das in Ihr Leitbild?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Gelebter Anspruch · Bewahren

Kapitel 4 von 7 Zurück zum Weg

Wie offen kann man sprechen?

Fehler werden gemeldet. Folgenlos bleibt das selten.

Im Leitbild steht ein Satz, den man sich merkt: Ein gemeldeter Fehler kostet eine Stunde, ein verschwiegener kostet einen Kunden. (Unternehmensleitbild) Dieser Satz wird gelebt. Fast neun von zehn Befragten (86 %) erleben oft oder fast immer, dass ein bemerkter Fehler sofort gemeldet wird, in jedem Bereich mindestens 69 %.

Die Betriebsvereinbarung Meldewesen verspricht dazu: Aus einer Meldung darf einer meldenden Person kein Nachteil entstehen; dies gilt ausdrücklich auch dann, wenn sie den Vorfall selbst verursacht hat. (Betriebsvereinbarung Meldewesen) So erleben es 2 von 10 (22 %). Rund die Hälfte (54 %) erleben selten oder nie, dass jemand nach der Meldung eines eigenen Fehlers ohne Nachteil bleibt. Im Bereich Führung / Leitung erleben es 20 %, bei mehr als 10 Jahren im Unternehmen 26 %.

Beides steht nebeneinander: Gemeldet wird fast immer, ohne Folgen für die meldende Person bleibt es selten.

Die Befunde dazu

In Unternehmensunterlagen beschrieben und im Alltag erlebtGelebter Anspruch · Bewahren

Fehler werden sofort gemeldet

86 %

9 von 10 Befragten (86 %) erleben oft oder fast immer, dass ein Fehler, den jemand bemerkt, sofort gemeldet wird.

Unternehmensanspruch
„Wer einen Fehler bemerkt, meldet ihn sofort. Ein gemeldeter Fehler kostet eine Stunde, ein verschwiegener kostet einen Kunden.“Unternehmensleitbild, Absatz 6
Unterschiede zwischen Gruppen, gleiche Frage
  • Vertrieb / Kundenkontakt16 Antworten100 %
  • Technik / Entwicklung12 Antworten92 %
  • Produktion / Fertigung17 Antworten88 %
  • Logistik / Lager47 Antworten85 %
  • Führung / Leitung10 Antworten70 %
  • Verwaltung / Administration13 Antworten69 %
  • Sonstiges5 Antworten100 %

Strich: Wert über alle Antworten. Blass: Gruppen mit weniger als 10 Antworten. Dort verschiebt eine Person den Wert um mehr als zehn Punkte.

Die Fragen dahinter
86 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft wurde ein Fehler, den jemand bemerkt hat, sofort gemeldet?“ · Frage A05 · n = 120
4 %antworten Nie oder SeltenFrage A05 · n = 120

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 31 %.

„Wir haben es gemeldet, und es wurde ohne Vorwürfe aufgenommen. Was danach geändert wurde, haben wir allerdings nie erfahren.“
Eine Stimme aus den Gesprächen, anonymisiert und freigegeben
Für das Gespräch

Was müsste sich ändern, damit aus der Meldung eines eigenen Fehlers kein Nachteil entsteht? Oder soll der Satz in der Betriebsvereinbarung anders lauten?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Unterschiede zwischen Gruppen · Unterschiede prüfen

Kapitel 5 von 7 Zurück zum Weg

Wer hört, was Kunden sagen, und wer ändert etwas?

Im Vertrieb kommt fast alles an, im Lager fast nichts.

Dazu sagt die Unternehmensunterlagen nichts. Und bei keinem anderen Thema gehen die Antworten so weit auseinander.

Im Vertrieb erleben 88 %, dass eine Rückmeldung von Kunden etwas an ihrer Arbeit ändert. In Logistik / Lager sind es 4 %, und Logistik / Lager ist mit 47 Befragten der größte Bereich. Ähnlich bei der Frage, ob ein Ablauf danach tatsächlich geändert wird, wenn er nicht funktioniert: im Vertrieb 94 %, in Logistik / Lager 6 %.

Über alle Befragten gemittelt ergibt das einen Wert in der Mitte (37 %), der für keinen Bereich stimmt. 34 % sagen, dass es sie bei der Arbeit bremst, wie auf Kunden und Probleme reagiert wird.

Der Befund dazu

Nicht in Unternehmensunterlagen beschrieben, je Gruppe anders erlebtUnterschiede zwischen Gruppen · Unterschiede prüfen

Kundenwissen kommt im Vertrieb an, im Lager kaum

94 %

Im Bereich Vertrieb / Kundenkontakt erleben 94 % oft oder fast immer, dass ein Problem angegangen wird, wenn Kundinnen und Kunden darauf hinweisen, im Bereich Logistik / Lager sind es 6 %.

Unternehmensanspruch

Zum Thema Veränderung & Kunde steht in keinem Ihrer Dokumente etwas.

Unterschiede zwischen Gruppen, gleiche Frage
  • Vertrieb / Kundenkontakt16 Antworten94 %
  • Führung / Leitung10 Antworten70 %
  • Technik / Entwicklung12 Antworten50 %
  • Produktion / Fertigung17 Antworten47 %
  • Verwaltung / Administration13 Antworten31 %
  • Logistik / Lager47 Antworten6 %
  • Sonstiges5 Antworten60 %

Strich: Wert über alle Antworten. Blass: Gruppen mit weniger als 10 Antworten. Dort verschiebt eine Person den Wert um mehr als zehn Punkte.

Die Fragen dahinter
36 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft erfahren Sie, was Kundinnen und Kunden über die Ergebnisse Ihrer Arbeit zurückmelden?“ · Frage C4.1 · n = 120
38 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn Kundinnen und Kunden auf ein Problem hinweisen: Wie oft wird es angegangen?“ · Frage C4.2 · n = 120
45 %antworten Hilft deutlich oder Hilft eher„Wie wirkt sich der Umgang mit Rückmeldungen und Problemen auf Ihre Arbeit aus?“ · Frage B4 · n = 120
34 %antworten Bremst eher oder Bremst deutlichFrage B4 · n = 120

Lesehinweis: Nicht jede Rolle bekommt Kundenrückmeldungen mit oder ist an Entscheidungen darüber beteiligt. Fehlende Gelegenheit zählt weder für noch gegen den Anspruch. Unterschiede zwischen Bereichen hängen deshalb auch von ihren Aufgaben ab.

„Die Sendung ist zurückgekommen. Warum, haben wir aus der Statistik erfahren und nicht von den Menschen, die damit arbeiten mussten.“
Eine Stimme aus den Gesprächen, anonymisiert und freigegeben
Für das Gespräch

Soll das, was Kunden zurückmelden, in allen Bereichen ankommen? Wenn ja: Wer bringt es ins Lager?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Anspruch im Aufbau · Stärken

Kapitel 6 von 7 Zurück zum Weg

Wie arbeiten die Bereiche zusammen?

Wer neu ist, erlebt, dass sich Abläufe ändern. Wer länger da ist, kaum.

Das Leitbild verspricht: Wir arbeiten unbürokratisch. Ein Ablauf, der die Arbeit aufhält, wird geändert und nicht verteidigt. (Unternehmensleitbild) Über alle Befragten erleben das 34 %.

Der Unterschied liegt in der Zeit im Unternehmen. Bei bis zu 5 Jahren erleben 69 % oft oder fast immer, dass ein hinderlicher Ablauf geändert wird. Bei 5 bis 10 Jahren sind es 23 %, bei mehr als 10 Jahren 11 %. Woran das liegt, zeigt die Befragung nicht.

Im Bereich Führung / Leitung erleben es 30 %, in Technik / Entwicklung 25 %.

Der Befund dazu

In Unternehmensunterlagen beschrieben und teilweise erlebtAnspruch im Aufbau · Stärken

Hinderliche Abläufe ändern sich vor allem für Neuere

69 %

Bei bis zu 5 Jahren im Unternehmen erleben 69 % oft oder fast immer, dass ein Ablauf, der die Arbeit aufhält, geändert wird, bei mehr als 5 Jahren im Unternehmen sind es 19 %.

Unternehmensanspruch
„Wir arbeiten unbürokratisch. Ein Ablauf, der die Arbeit aufhält, wird geändert und nicht verteidigt.“Unternehmensleitbild, Absatz 4
Unterschiede zwischen Gruppen, gleiche Frage
  • 1–5 Jahre36 Antworten69 %
  • 5–10 Jahre57 Antworten23 %
  • Mehr als 10 Jahre27 Antworten11 %

Strich: Wert über alle Antworten.

Die Fragen dahinter
34 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft wurde ein Ablauf, der die Arbeit aufgehalten hat, geändert?“ · Frage A04 · n = 120
38 %antworten Nie oder SeltenFrage A04 · n = 120

Anspruch im Aufbau: Unter fünf Jahren im Unternehmen: 69 %. Ab fünf Jahren: 19 %.

Unterschiede zwischen Gruppen: Zwischen den Gruppen liegt eine Spannweite von 58 %.

„Dann wäre nichts vom Hof gekommen. Der vorgeschriebene Weg ist für den Normalfall gedacht, und der Normalfall ist bei uns selten. Wir nehmen den Weg, der funktioniert.“
Eine Stimme aus den Gesprächen, anonymisiert und freigegeben
Für das Gespräch

Was erleben die Neueren, das die Erfahrenen nicht erleben, und was davon soll für alle gelten?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Ungeschriebene Stärke · Sichtbar machen

Kapitel 7 von 7 Zurück zum Weg

Wissen alle, wohin es geht?

Ja. Darauf können Sie bauen.

Zu Richtung und Zielen steht in den Unternehmensunterlagen nichts. Und doch ist es das Thema, bei dem die Antworten am geschlossensten sind.

9 von 10 Befragten (92 %) erleben oft oder fast immer, dass ihre Führungskraft mit ihnen darüber spricht, wie ihre Arbeit zu den Zielen beiträgt. 88 % wissen, welche ihrer Aufgaben gerade Vorrang hat. In keinem Bereich liegt der Wert für das ganze Thema unter 86 %. Fast alle (95 %) sagen, dass es ihnen bei der Arbeit hilft, wie Prioritäten gesetzt und erklärt werden.

Der Befund dazu

Nicht in Unternehmensunterlagen beschrieben und als hilfreich erlebtUngeschriebene Stärke · Sichtbar machen

Fast alle wissen, wohin es geht

92 %

9 von 10 Befragten (92 %) erleben oft oder fast immer, dass sie erfahren, warum sich Prioritäten ändern.

Unternehmensanspruch

Zum Thema Richtung & Ziele steht in keinem Ihrer Dokumente etwas.

Unterschiede zwischen Gruppen, gleiche Frage
  • Technik / Entwicklung13 Antworten100 %
  • Verwaltung / Administration15 Antworten93 %
  • Logistik / Lager50 Antworten92 %
  • Führung / Leitung10 Antworten90 %
  • Produktion / Fertigung20 Antworten90 %
  • Vertrieb / Kundenkontakt17 Antworten82 %
  • Sonstiges5 Antworten100 %

Strich: Wert über alle Antworten. Blass: Gruppen mit weniger als 10 Antworten. Dort verschiebt eine Person den Wert um mehr als zehn Punkte.

Die Fragen dahinter
88 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft ist Ihnen klar, was bei Ihrer Arbeit gerade Vorrang hat?“ · Frage C1.1 · n = 130
92 %antworten Oft oder Fast immer„Wenn sich Prioritäten ändern: Wie oft erfahren Sie, warum?“ · Frage C1.2 · n = 130
92 %antworten Oft oder Fast immer„Wie oft spricht Ihre Führungskraft mit Ihnen darüber, wozu Ihre Arbeit beiträgt?“ · Frage F1 · n = 118
95 %antworten Hilft deutlich oder Hilft eher„Wie wirkt sich die Art, wie bei Ihnen Prioritäten gesetzt und erklärt werden, auf Ihre Arbeit aus?“ · Frage B1 · n = 130
1 %antworten Bremst eher oder Bremst deutlichFrage B1 · n = 130
Für das Gespräch

Gehört das, was hier gelebt wird, in Ihr Leitbild, damit es so bleibt?

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Kapiteltext von Hand geschrieben, Zahlen aus dem Dokument

Nach dem Gang

Ein echter Bericht endet mit einem Gespräch, Kapitel für Kapitel, mit den Menschen, die den Betrieb kennen. Was Sie überrascht hat und woran Sie zweifeln, ist dafür ein guter Anfang.

Pilot besprechenMuster-Freigabedokument lesenKlassische Fassung lesen

Anhang: Dimensionen, Gruppen, Methode und Grenzen der Auswertung

Die sechs Dimensionen

Drei feste Kernfragen je Dimension, in jedem Unternehmen gleich gestellt. Der Wert ist der mittlere Anteil der Antworten im Sinne der Dimension.

  • Richtung & Ziele90 %
  • Beteiligung & Entscheidungen27 %
  • Zusammenarbeit17 %
  • Veränderung & Kunde37 %
  • Offenheit & Vertrauen45 %
  • Fairness & Anerkennung10 %

Offenheit und Vertrauen

  • Wenn Ihnen ein Fehler passiert: Wie oft können Sie ihn ansprechen, ohne Nachteile zu befürchten?Oft oder Fast immer · Frage C5.1 · n = 12046 %
  • Wie oft behalten Sie Bedenken für sich, weil Sie Nachteile befürchten?Nie oder Selten · Frage C5.2 · n = 12048 %
  • Wenn Sie ein Problem ansprechen: Wie oft wird danach etwas geändert?Oft oder Fast immer · Frage C5.3 · n = 12044 %
  • Wenn Sie Ihrer Führungskraft widersprechen: Wie oft geht sie ernsthaft darauf ein?Oft oder Fast immer · Frage F3 · n = 11842 %

Offenheit und Vertrauen werden separat ausgewertet. Sie können Hinweise auf das Antwortklima geben, ohne zu beweisen, ob einzelne Antworten wahr sind.

Die Vergleichsgruppen

Ausgewertet wird nur, wo mindestens 5 Personen geantwortet haben. Kleinere Gruppen wurden vor der Auswertung mit einer größeren zusammengelegt.

GruppeGruppeAntworten
BereichVerwaltung / Administration15
Technik / Entwicklung13
Führung / Leitung10
Logistik / Lager50
Sonstiges5
Produktion / Fertigung20
Vertrieb / Kundenkontakt17
PersonalverantwortungOhne Personalverantwortung95
Mit Personalverantwortung35
Dauer im Unternehmen1–5 Jahre Weniger als 1 Jahr wurde mit 1–5 Jahre zusammengelegt40
5–10 Jahre60
Mehr als 10 Jahre30

Zu allgemein, um sie zu prüfen

Diese Aussagen aus dem Unternehmensanspruch beschreiben kein Verhalten, nach dem man fragen kann. Sie wurden deshalb nicht in Fragen übersetzt.

Offenheit & Vertrauen

„Verbesserungsvorschläge aus dem Betrieb landen bei den Menschen, die darüber entscheiden können, und nicht in einem Postfach.“
Karriereseite · Gewicht 0,85Sagt, wohin Vorschläge gehen, nicht, was die Beschäftigten dabei erleben.
„Bleibt eine Rückmeldung aus, kann die meldende Person den Betriebsrat einschalten, ohne den Dienstweg einzuhalten.“
Betriebsvereinbarung Meldewesen · Gewicht 0,79Beschreibt ein Recht für den Ausnahmefall; nach seiner Häufigkeit lässt sich nicht sinnvoll fragen.

Was dieser Bericht nicht sagt

  • Warum etwas so ist.Die Befragung erfasst, wie oft etwas im Alltag erlebt wird, nicht seine Ursache. Die Ursache gehört ins Gespräch.
  • Ob eine einzelne Entscheidung oder eine einzelne Führungskraft richtig gehandelt hat.Befunde beschreiben wiederkehrende Muster in Gruppen mit mindestens 5 Personen.
  • Ob ein Unternehmensanspruch beibehalten werden sollte.Wenn ein Anspruch im Alltag kaum erlebt wird, kann das Unternehmen ihn einlösen oder neu formulieren. Die Befragung trifft diese Entscheidung nicht.
  • Wie Menschen außerhalb des Unternehmens es erleben.Alle Antworten stammen von Beschäftigten. Eine Sicht von Kundinnen und Kunden bräuchte eine eigene Befragung.

Handlungsempfehlungen

Zusatzmodul Handlungsempfehlungen

Vom Befund zur Maßnahme

Der Befundteil zeigt berichtete Erfahrungen, keine Ursachen. Ein optionales Modul erarbeitet dazu Handlungsempfehlungen. Für diesen Bericht ist es nicht gebucht.

Befragung und Auswertung

Jede teilnehmende Person beantwortete am eigenen Telefon 38 feste Kernfragen und 6 Fragen, die aus dem Unternehmensanspruch dieses Unternehmens entstanden sind. Gefragt wurde, wie oft etwas in den letzten drei Monaten erlebt wurde, nicht nach Zustimmung zu Aussagen. Die Befragten sahen nur das Verhalten, nie den Wortlaut aus dem Unternehmensanspruch.

Namen, Personalnummern und E-Mail-Adressen werden nicht erhoben. Zitate erscheinen nur einzeln, ohne erkennbare Details und nach Freigabe. Der Fragenkatalog lag vor Beginn der freigebenden Stelle im Wortlaut vor und wurde von ihr freigegeben.

Ausgewertet wird nur, wo mindestens 5 Personen geantwortet haben. Ein Befund wird nur berichtet, wenn genug Antworten ihn stützen; sonst wird er zurückgehalten und hier genannt.

Die Einordnung als Befund folgt festen Regeln. Gelebter Anspruch: mindestens 60 % erleben das oft oder fast immer, und in keiner Gruppe sind es weniger als 40 %. Anspruch im Aufbau: zwischen 40 und 60 %, oder eine Gruppe unter 40 %, oder mindestens 20 Prozentpunkte mehr bei Personen unter fünf Jahren im Unternehmen. Anspruch kaum erlebt: unter 40 %. Einseitige Praxis: eine Aussage wird von mindestens 70 % gelebt, und eine andere, die in eine andere Richtung zieht, wird kaum erlebt. Ungeschriebene Stärke, Widersprüchliche Praxis und Unterschiede zwischen Gruppen gibt es nur, wo der Unternehmensanspruch nichts sagt: mindestens 70 % im Sinne der Dimension, mindestens 40 % dagegen, oder Gruppen, die um mindestens 30 Prozentpunkte auseinanderliegen. Sagen mindestens 40 %, dass es ihre Arbeit eher bremst, wird das als widersprüchliche Praxis eingeordnet, auch wenn es oft gelebt wird. Die Fragen zu Offenheit und Vertrauen werden separat ausgewertet und bilden keinen eigenen Befund.

Bei 9 von 9 Befunden wurden Titel, Einordnung oder Frage von einem Sprachmodell formuliert. Jeder Satz wurde vor dem Einfrieren gegen die Zahlen des Befunds geprüft; was die Prüfung nicht bestand, wurde durch eine feste Vorlage ersetzt. Zahlen, Typ und Reihenfolge der Befunde sind berechnet, ein Sprachmodell hat darauf keinen Einfluss.

Vergleichswerte mit anderen Unternehmen zeigt der Bericht erst, wenn mindestens zehn Unternehmen mit denselben Kernfragen beigetragen haben. Die Zahlen sind gerundet.

Frage F1 haben 118 von 138 Befragten beantwortet. Sie wurde nur einem Teil der Befragten gestellt.

Frage F4 haben 118 von 138 Befragten beantwortet. Sie wurde nur einem Teil der Befragten gestellt.

Ihre Reaktionen als Agenda

Noch keine Reaktion. Unter jedem Kapitel können Sie festhalten, ob es Sie überrascht, ob Sie es bezweifeln oder ob Sie es schon wussten.

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